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Verbot des Kältemittel R22

KKU-GmbH informiert zum Thema – Verbot des Kältemittel R22

 

Seit dem 1. Januar 2000 ist es in Deutschland verboten, das Kältemittel Chlordifluormethan (R 22) in Verkehr zu bringen oder zu verwenden.

 

Dies gilt auch für Stoffgemische, in denen R 22 enthalten ist.

Auch dürfen keine R 22 enthaltenden Geräte und Anlagen mehr produziert und von den Herstellern in Verkehr gebracht werden. In Anlagen und Geräten, die vor dem 1.1.2000 hergestellt und in den Verkehr gebracht worden sind, kann R 22 auch weiterhin verwendet werden. Diese Übergangsregelung gilt, bis das Gerät oder die Anlage außer Betrieb genommen wird oder solange, bis Ersatzkältemittel mit geringerem Ozonabbaupotenzial nach dem Stand der Technik einsetzt werden können. Aufgrund der am 01. Oktober 2000 in Kraft getretenen EU Verordnung Nr. 2037/2000 wird die vermarktete Menge an R 22 in den nächsten Jahren stark reduziert und bis zum Jahr 2010 auf Null zurückgeführt.

 

Seit dem 01.01.2010 gilt ein Verwendungsverbot für neu produziertes R22 zu Reparatur- und Wartungszwecken. Es darf nur noch recyceltes R22 verwendet werden. Das Einfüllen von R22 aus Lagerbeständen, das vor dem 01.01.2010 gekauft wurde, ist ebenfalls verboten. Die Verwendung von R 22 zum Betrieb bestehender Kälte- und Klimaanlagen bleibt noch bis 31. Dezember 2014 erlaubt.

 

Ab dem 01.01.2015 gilt dann ein Verwendungsverbot auch für recyceltes R22.
Es darf kein R22 mehr in bestehende Anlagen eingefüllt werden. Eingriffe in den Kältemittelkreislauf sind verboten. Bestehende Anlagen dürfen weiter verwendet werden, solange kein Eingriff in den Kältemittelkreislauf (Reparatur) erfolgt.

 

Gleichzeitig stellt die neue Verordnung weitergehende Anforderungen an die
Wartung und Dichtheit von Kälte- und Klimaanlagen.


Die Chemikalien-Klimaschutz Verordnung ist am 01.August 2008 in Kraft getreten und basiert auf den EU Verordnungen 842/2006 (FKW,H-FKW) und 303/2008, EU-VO 1005/2009 (FCKW,H-FCKW) sowie nun aktuell EG-VO 517/2014.

 

Sie verfügen eine jährliche Dichtheitsprüfungen an stationären Kälte- und Klimaanlagen ab 3 kg Kältemittelinhalt.
Danach ist der Anlagenbetreiber für die Rückgewinnung der Treibhausgase verantwortlich, kann diese aber auf Dritte übertragen.
Über Art und Menge der zurückgenommenen oder entsorgten Stoffe und deren Verbleib sind Aufzeichnungen zu führen und mindestens 5 Jahre aufzubewahren.


Bei Verstößen gegen die neuen Pflichten können Bußgelder bis zu 50.000 € fällig werden. Unternehmen, die Anlagen, die fluorierte Treibhausgase enthalten, installieren, warten oder instand halten, müssen zertifiziert sein.

 

Die Firma KKU Dienstleistungen GmbH verfügt über das notwendige zertifizierte Personal und auch fristgerecht seit 01.Juli 2009 über die notwendige Firmenzertifizierung . Der Firma KKU GmbH wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart am 01.07.2009 die Anerkennung als zertifizierter Betrieb unter der Reg.-Nr.: Z-F-RPS-2009-0024 erteilt.

 

Wir empfehlen daher, Kälte- und Klimaanlagen mit R22 zeitnah aus dem Verkehr zu ziehen und durch energiesparende Neuanlagen mit alternativen Kältemittel zu ersetzen.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung unter 07132/990114