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Kältemittel

Das Kältemittel ist definiert nach DIN EN 378-1 Abs. 3.7.1 als "Fluid", das zur Wärmeübertragung in einer Kälteanlage eigesetzt wird, und das bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnimmt (Verdampfung) und bei höherer Temperatur und höherem Druck Wärme abgibt (Verflüssigung) , wobei üblicherweise Zustandsänderungen des Fluids erfolgen.

 

 

Die in den 80er Jahren nachgewiesenen Gefahr der damals vor allem mit Chlor und Brom halogenierten Kohlenwasserstoffe (FCKW und Halone) war hauptsächlich, dass sie für den Ozonabbau verantwortlich sind und den Treibhauseffekt verstärken.

Daher wurde ihr Einsatz in Neugeräten auf der Grundlage der FCKW-Halon Verbotsverordnung verboten!

Seit dem 1. Januar 2000 ist es in Deutschland verboten, das Kältemittel Chlordifluormethan (R 22) in Verkehr zu bringen oder zu verwenden. Dies gilt auch für Stoffgemische, in denen R 22 enthalten ist.

Aufgrund der am 01. Oktober 2000 in Kraft getretenen EU Verordnung Nr. 2037/2000 wurde die vermarktete Menge an R 22 in den folgenden Jahren stark reduziert und bis zum Jahr 2010 auf Null zurückgeführt.

 

 

Seit dem 01.01.2010 gilt ein Verwendungsverbot für neu produziertes R22 zu Reparatur- und Wartungszwecken.

Es darf nur noch recyceltes R22 verwendet werden. Das Einfüllen von R22 aus Lagerbeständen, das vor dem 01.01.2010 gekauft wurde, ist ebenfalls verboten. Die Verwendung von R 22 zum Betrieb bestehender Kälte- und Klimaanlagen bleibt noch bis 31. Dezember 2014 erlaubt.

 

Seit dem 01.01.2015 gilt dann ein Verwendungsverbot auch für recyceltes R22.

Es darf kein R22 mehr in bestehende Anlagen eingefüllt werden. Eingriffe in den Kältemittelkreislauf sind verboten. Bestehende Anlagen dürfen weiter verwendet werden, solange kein Eingriff in den Kältemittelkreislauf erfolgt.

 

GWP Wert (Global Warming Potential eines Kältemittels) x Füllmenge = CO² Äquivalent(Richtwert für Prüfungen)

 

Ab dem 01.01.2020 gilt für Neubau von Klimaanlagen

Systeme (Splitsysteme, VFF-Anlagen und Direktverdampfungssysteme), die ein Kältemittel mit einem GWP Wert über 2500 verwenden, sind untersagt. Das bedeutet für die derzeit verwendeten Kältemittel R407C (GWP Wert 1774) und R410A (GWP Wert 2088) noch keine Auswirkungen, da deren GWP Wert unter dem Grenzwert liegt.

 

Ab dem 01.01.2025 gilt für Monosplitsysteme mit einer Füllmenge unter 3 kg Kältemittel

Diese Systeme dürfen ab dem 01.01.2025 nur noch mit einem Kältemittel verwendet werden, dessen GWP wert unter 750 liegt. Hier kommen dann R410A und R407C dann nicht mehr zum Einsatz. Alternativ ist derzeit das Kältemittel R32 (GWP Wert 675) auf dem Markt (Sicherheitsgruppe A2 - leicht brennbar) und ist von den ersten Herstellern (Daikin) auch für Neueinbauten seit diesem Jahr lieferbar. 

 

Ab dem 01.01.2020 gilt für bewegliche Raumklimageräte

Hier sind Kältemittel mit einem GWP Wert über 150 ab dem Zeitpunkt verboten. Für die Praxis ist zu vermuten, dass brennbare Kältemittel wie bei Haushalt Kühl- und Gefriergeräten zum Einsatz kommen.

Gleichzeitig stellt die neue Verordnung weitergehende Anforderungen an die Wartung und Dichtheit von Kälte- und Klimaanlagen.
Die Chemikalien-Klimaschutz Verordnung basiert u.a. auf EG VO 517/2014 und verfügt bisher eine jährliche Dichtheitsprüfungen an stationären Kälte- und Klimaanlagen ab 3 kg Kältemittelinhalt.
Auch hier gibt es Veränderungen durch den Einsatz neuer Kältemittel. Die Grundlage der Berechnung ist nicht mehr die Füllmenge sondern das sog. CO² - Äquivalent. Es berechnet sich aus der Füllmenge und dem GWP Wert des verwendeten Kältemittels. Hierzu veröffentlichern wir zeitnah die neuen Grenzwerte für die vorgeschriebenen Dichtheitsprüfungen.
Über Art und Menge der zurückgenommenen oder entsorgten Stoffe und deren Verbleib sind Aufzeichnungen zu führen und mindestens 5 Jahre aufzubewahren. Bei Verstößen gegen die neuen Pflichten können Bußgelder bis zu 50.000 € fällig werden. Unternehmen, die Anlagen, die fluorierte Treibhausgase enthalten, installieren, warten oder instand halten, müssen zertifiziert sein.

Die Firma KKU Dienstleistungen GmbH verfügt über das notwendige zertifizierte Personal und auch fristgerecht seit 01.Juli 2009 über die notwendige Firmenzertifizierung .Der Firma KKU GmbH wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart am 01.07.2009 die Anerkennung als zertifizierter Betrieb unter der Reg.-Nr.: Z-F-RPS-2009-0024 erteilt.


Die aktuelle Verordnung ist: EG VO 517/2014.

 Nähere Informationen können Sie dem Schema und der angehängten PDF Datei "Kältemittelreport" entnehmen.

 

PDF Download "Kältemittelreport 19"